Hacks on the Beach – Organisieren

Die meisten Jugendlichen kennen in Flensburg den Strand in Solitüde. Auch ich habe dort viele Nachmittage und Abende verbracht. Der Name kommt aus dem Französischen und bedeutet Einsamkeit, genau das lässt sich an diesem Strand finden, nur mit Anschluss an dem Stadtbus. Aus diesen Erinnerungen hat sich auch mein Ziel für 2018 ergeben ein Hacking, Frickel und Projekte Wochenende zu veranstalten.

In Solitüde gibt es nicht nur einen schönen Strand sondern auch ein Strandpavillion mit ungefähr 180° Grad Stand, Förde und Dänemark Blick. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Solitüde Strandpavillion bei Nacht

Wir waren etwas mehr als 60 angemeldete Teilnehmer*innen an diesem Wochenende und hatten damit als Verein einen vollen Erfolg und konnten zeigen wie schön es sich mit Fördeblick Hacken und an (Technik-) Projekten arbeiten lässt. Hier sind ein paar Punkte aus meiner Sicht zur Organisation.

Essen

Ich finde es immer super, wenn Veranstaltungen auch Verpflegung mit anbieten. Das ist nicht nur effizienter für die Teilnehmenden, sondern hat auch einen Gemeinschaftsfaktor, wenn alle eine Pause von ihren Projekten anlegen um gemeinsam zu Essen.
Am Samstag und Sonntag gab jewals ein Frühstücksbuffet um welches wir uns selbst gekümmert haben. Für die Mengen Kalkulation haben wir Grundlagen aus dem Internet genommen und diese mit Erfahrungen aus unseren letzen Veranstaltung angereichert. Da ich persönlich kein Frühaufsteher bin, haben wir versucht möglichst viel schon am Abend vorher vorzubereiten.
Neben dem Frühstück gab es auch am Samstag und sonntagabends warmes Essen. Das haben wir von einem Catering bekommen. Auch wenn das teurer als selber kochen ist, haben wir uns für diese Möglichkeit entschieden, weil wir nicht genug Helfer fürs Essen hatten. Zusätzlich haben wir noch Nudeln mit verschiedenen arten von Pesto vorbereitet. Der Aufbau war dabei: Suppe – etwas gehaltvolles (Quiche/Chili) – Salat – Nudeln mit Pesto.
Zusätzlich gab es Abends noch Chips. Als Special haben wir auch die ersten Lebkuchen und Spekulatius verteilt, die wir im Supermarkt finden konnten.

Getränke

Bei den Getränken haben wir einfach wild eingekauft. Das ist bei der Anzahl der Menschen in einem Real und einem etwas größeren Auto ohne Probleme möglich.
Zusätzlich haben wir uns für das Wochenende noch eine Slush Eis Maschine ausgeliehen mit der wir Slushis in verschiedenen Geschmäckern hergestellt haben. Natürlich gab es auch experimentelle Slush wie Mate und Tuschnk. Diese wurden natürlich Stil Echt in Flensburger-Biergläsern serviert.

Programm

Beim Hacks on the Beach sollte es sich nicht um einen Mini Kongress handeln, sondern ein Wochenende, an dem an Projekten gearbeitet werden kann. Unsere Programmpunkte haben sich deswegen auf Enthaltung und Entspannung beschränkt. Abends gab es Stockbrot & Lagerfeuer, PowerPoint Karaoke, Secruty Fails aus dem Energie Netz sowie die Möglichkeit die eigenen Bilder und Designs mit Bügelperlen umzusetzen.

Anmeldung

Zur Anmeldung haben wir ein System von Pretix benutzt. Dieses ist ziemlich mächtig und bietet alles was mächtig ist.
Unter anderem lässt sich bei der Essensanmeldung gleich nach Präferenzen Fragen und auch etwaige Allergien oder Unverträglichkeiten. Das ist vor allem wichtig für die Essensplanung.

Finanzen

Miete, Essen und andere Sachen wollen bezahlt werden deswegen gab es beim Hacks on the Beach auch wieder eine Gebühr für die Teilnehmenden, um die Unkosten zu decken. Nach dem Chaos Solidaritäts- Prinzip gab es deswegen einmal das normal Preis Ticket für 42€ und ein Reduziertes Ticket für 20€. Wir wollen das der Ticket Preis kein Hindernis an der Teilnahme ist und haben deswegen die beiden Ticket Kategorien. Für beide Tickets gab es den gleichen Zugang und es musste nicht nachgewiesen werden, warum das Reduzierte Ticket ausgewählt wurde. Auch die Möglichkeit mehr zu bezahlen wurde benutzt.
Auf den Ticketpreis kamen wir, indem wir unsere Ausgaben vorher geschätzt haben und etwaige einnahmen durch Sponsoring wieder raus gerechnet haben
Ausgaben waren:

  • Miete
  • Reinigung
  • Deko
  • Technische Anschaffungen (Steckdosen, Internet, etc…
  • Ausgaben für Mobiles Internet
  • Kosten für Sticker, Postkarten, Plakate, etc…
  • Essen während der Veranstaltung
  • Essen bei Aufbau/Abbau

Am Ende hat unsere Kalkulation gepasst. Das war auch Dank zwei lokaler IT Firmen die uns Gesponsort haben möglich!

Fazit

Mir hat das Mit-Organisieren der Veranstaltung und die Veranstaltung super viel Spaß gemacht. Wir waren an einer wirklich einmaligen Location und hatten viel Spaß. Das eine oder andere kleine Projekt habe ich auch geschafft. Ich freue mich schon sehr alle Menschen wieder zusehen, die ich dort neu kennengelernt habe und freue mich auf das Hacks on the Beach 2019.

Barcamp Flensburg III

Auch beim dritten Flensburger Barcamp war ich wieder dabei. Es ist sehr schön zu sehen wie dieses Format weiter wächst und jedes Jahr mehr Themen und Menschen aus der Region zusammen kommen. Wie im letzten Jahr hat der Chaostreff Flensburg die möglichkeit bekommen über das gesammte Barcamp ein Thema vorzustellen. Deswegen haben wir dieses Jahr eine VR Brille und mehrere Demo Programme mitgebracht.

Dazu habe ich für interessierten eine Session zum Mini Computer Calliope gehalten und danach noch einen Spontan Workshop in der Kids Area gegeben. Die Inhalte habe und beispiel Programme habe ich hier einmal aufgeführt.

Hello World

Eine Temperatur Messtation:

Klavier

Der Große Ausbruch von Angus Deaton

In den letzten Wochen habe ich das Buch „Der Große Ausbruch – Von Armut und Wohlstand der Nationen“ von Angus Deaton gelesen. Das Buch ist momentan im bpb shop für 7€ erhältlich, was für die 416 Seiten Text ein sehr guter Preis ist. Zusammen gefasst setzt sich das Buch vor allem mit der Entwicklung des Wohlstand und der Gesundheit in den letzten 250 Jahren aus einander. Wie das Projekt @OurWorldInData / ourworldindata.org ist die erste Feststellung das die Lebenserwartung und Medizinische Lebensqualität sich in den letzten 250 Jahren für alle Menschen auf der Erde deutlich verbessert hat. Wie sterben Älter und leben länger gesünder. Das gilt nicht nur für die Bewohner der Reichen Länder sondern generell für alle Länder. Wobei einkommen eine wichtige Rolle spielt den momentan geht es Menschen in den Reichen Ländern Medizinisch und von der Lebenserwartung gesehen immer noch deutlich besser.

Der zweite Wichtige Punkt ist Deatons Kritik an der Entwicklungshilfe. Momentan fließen Millarden an Euros durch die Entwicklungshilfe von den Reichen Ländern in die momentan Armen ländern. Doch obwohl dieser Transfer schon seit Jahrzenten stattfindet, gibt es immer noch Länder die deutlich ärmer sind als die reichen Länder. Deaton führt das vor allem darauf zurück das durch die Entwicklungshilfe a) Länder vor allem aus Politischen Gründen bekommen b) Regierungen primär von den Entwicklungshilfe Gebern abhängig sind und nicht mehr von der eigenen Bevölkerung und es deswegen zu Fehl Entwicklungen kommen.

 

Fazit

Ich finde das Buch und die Thesen sehr interessant. Vor allem die Geschichtliche Aufarbeitung der Gesundheitlichen Entwicklung und Wirtschaftliche Entwicklungen sind interessante Themen. Wenn wir auch weiterhin Älter werden wollen und in einer gerechten Welt leben möchten müssen wir uns mit diesen Punkten auseindersetzen. Auch die Kritik der Entwicklungshilfe ist interessant. Wenn wir jemanden helfen wollen, müssen wir uns auch immer über die Methoden der Hilfe Gedanken machen damit diese effektiv ist.

Kaufen

bpb Shop

Amazon

 

Weitere Artikel zum Buch:

Deutschland Funk

Zeit Online

The Economist [Englisch]

#EUHack – Ein Hackathon für Europe

Vom 20 bis bis zum 22. März 2018 fand der #EUHack oder auch „Take Europe to the hearts“ Hackathon in Hamburg im Betahaus statt. Das Ziel war es innerhalb von knapp 48H Stunden eine Kampagne zu entwickeln. Da das Thema und Ziel so offen waren, waren auch die Ergebnisse super Unterschiedlich. Von einer App mit der eins von der EU geförderte Projekte in der Umgebung sehen kann bis hin zu Menschen die einen Song entwickelt haben. Ich war an dem Projekt EU in a Bottle beteiligt.

Die Idee war es Europäer aus verschiedenen Regionen und mit unterschiedlichen Werten und Kulturen mit einer Digitalen Flaschenpost zu verbinden. Konkret haben wir eine Web Anwendung erstellt wo eins zuerst aufgefordert wurde eine Flaschenpost Nachricht zu schreiben, erst nach dem Ausfüllen dieser Anwendung wurde dann eine zufällige andere Nachricht angezeigt. Das Resultat befindet sich momentan unter demo.euinabottle.eu. 

Wir haben es geschafft die Plattform zum laufen zu bringen und haben ca. 50 Nachrichten in dem Zeitraum erhalten. Unten gibt es eine Übersicht mit den best gelungenen Nachrichten.

Tools die wir Benutzt haben

  • Whats Gruppe zur Komunikation
  • Ein Google Drive Dokument zur Verwaltung von wichtigen Infos, Texten und Passwörtern
  • Github für die Entwicklung
  • Post Its für ein Kanban Board zur Aufgaben Verteilung
  • Regelmäßige Stand Ups um den Projekt Stand durchzugehen

Fazit

Ich hatte viel Spaß beim Hackathon und habe viel gelernt. Technisch haben wir das Projekt mit nuxt.js und NeDB fürs Backend umgesetzt. Mit beiden Techniken habe ich mich bis zum Hackathon nicht wirklich aus einandergestzt und habe viel darüber gelernt. Vor allem über die Möglichkeiten schnell eine Funktionale Anwendung zu bauen. Das ganze Projekt ist auf Github unter einer Freien Lizens: https://github.com/roikiermedia/europeinabottle.

Die Idee unser Projektes finde ich immer noch spannend, nur leider hatten wir nicht genug Zeit alle Features mit umzusetzen die die Erfahrung noch besser gemacht hätten. Das Projekt war von der User Erfahrung auch ambitioniert weil wir erwartet haben das die Benutzer erst Proaktiv eine Geschichte oder Motivation teilen bevor sie wirklich etwas angezeigt bekommen. In unseren heutigen Zeiten wo viele Benutzer wirklich nur Benutzen und konsumieren haben wir uns nicht genug Gedanken darüber gemacht wie Menschen motiviert werden Ihre Geschichte zu teilen.

Das Prinzip Hackathon finde ich immer noch super spannend. Es ist einfach wirklich motivieren in Kurzer Zeit mit neuen oder alten bekannten Menschen an einem Projekt zu arbeiten. Gerade zum Brainstormen und einen Prototypen entwickeln war das das richtige Format. Allerdings gab es auch Kritik von und aus unserem Team bezüglich der Preisverleihung. Wenn schon Preise verliehen werden sollte das auch möglich Fair geschehen um Nachträglich nicht Motivation der teilnehmenden zu schmählern.

 


Allen in allem hatte ich viel Spaß, habe viel Gelernt und freue mich auf den nächsten Hackathon.

Geschriebene Nachrichten

33c3 tuwat

 

Auf dem Congress habe ich neben dem Engeln wieder einen Workshop zum Thema Gaffa Portomnees angeboten, zum ersten mal gab es diesmal auch Geldbeutel mit Einhörnern drauf.

 

 

Besonders interessante Talks

    1. Ladeinfrastruktur für Elektroautos: Ausbau statt Sicherheit [media.ccc.de]
    2. The Ultimate Apollo Guidance Computer Talk [media.ccc.de]
    3. hacking disaster  [media.ccc.de]
    4. Mietshäusersyndikat: den Immobilienmarkt hacken  [media.ccc.de]
    5. Digitale Bildung in der Schule  [media.ccc.de]

#iamgermany

In der letzten Woche des Jahres 2018 also vom 24.12 bis 31.12 hatte ich die Ehre den @i_amgermany Twitter Account zu Kurieren. Die Idee dieses und anderer Länder Accounts ist es einen Einblick in das jeweilige Land zu bekommen von einem zufälligen Bürger. Ich habe während meiner Zeit über meine Weihnachtsfeier mit all den deutschen Tradition, über Flensburg und über meinen Besuch beim #34c3 geschrieben. Einen Einblick könnt ihr bei den Folgenden Links bekommen und unten beim Bild.

 

Die Woche war wirklich interessant und ich habe viele gute Gespräche mit vielen anderen Menschen geführt. Neben dem @i_germany  würde ich auch dem @sweden und @ireland auf Twitter folgen.

 

Alle: https://twitter.com/search?f=tweets&vertical=default&q=from%3Ai_amgermany%20since%3A2017-12-24%20until%3A2017-12-31&src=typd&lang=en

 

Top: https://twitter.com/search?vertical=default&q=from%3Ai_amgermany%20since%3A2017-12-24%20until%3A2017-12-31&src=typd&lang=en

 

Weitere Quellen: https://www.theverge.com/2017/2/20/14670612/sweden-twitter-fake-terrorist-attack-president-trump-tweets

 

Alle Tweets in nur einem Bild!

Weil ich das Bild erst gemacht habe nachdem schon jemand anderes den Account übernommen hat, ist ein anderer Avatar zu sehen.

Pfannkuchen machen

Pfannkuchen verbinde ich mit vielen Mittagen am Mittwoch die ich häufig bei meiner Oma verbracht habe. Deswegen gab es diesem Mittag bei uns im Büro Pfannkuchen.

Rezept für ca. 5 Portionen

  • 550g Mehl
  • 1L Milch
  • 1 Prise Salz
  • 20g Zucker
  • 2 Schuss Mineralwasser

Einfach alles zusammenrühren. Da ich alles morgens vorbereitet habe, habe ich den Teig in Flaschen gefüllt und so mit ins Büro genommen.

Dann die Pfannkuchen einfach in der Pfanne mit ein wenig Öl zubereiten. Am besten die Seiten solange anbraten bis diese Braun sind.

Für essen dann noch Zucker und Apfelmus oder andere Süße Sachen vorbereiten.

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